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Waschmaschine richtig anschließen – so geht‘s

WaschmaschinenHeutzutage befindet sich wohl in jedem Haushalt eine Waschmaschine. Schon längst sind die Zeiten vorbei, in denen mühsam am Bach die Wäsche gereinigt werden muss. Die Waschmaschine übernimmt diese zeitraubende sowie anstrengende Arbeit und binnen kürzester Zeit sind Pullover, T-Shirts, Hemden und Co wunderbar sauber. Waschmaschine können mittlerweile nicht nur vor Ort, sondern ebenfalls im Internet bestellt werden. Doch allein mit dem Kauf des Gerätes ist es leider nicht getan: eine Waschmaschine muss man vor Inbetriebnahme auch immer noch Anschließen. Allerdings ist dafür nicht unbedingt ein Techniker vonnöten, denn die jeweiligen Arbeiten können in der Regel durchaus auch selbst durchgeführt werden.

Die Standort-Wahl: Wo schließt man eine Waschmaschine am besten an?

Waschmaschine richtig anschließen – so geht‘sDie Wahl des richtigen Standorts hängt nicht nur von der Größe des Geräts und dem vorhandenen Platzangebot ab, sondern es müssen noch weitere Dinge beachtet werden. So wird in der Nähe des gewünschten Aufstellortes beispielsweise eine Steckdose benötigt. Dazu muss ein geeigneter Wasserhahn vorhanden sein. An diesen wird der Zulaufschlauch der Waschmaschine befestigt, sodass das Gerät beim Waschgang mit frischem Wasser versorgt wird.

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Des Weiteren ist ein Abflussrohr notwendig, damit das verschmutzte Wasser abfließen kann. Die jeweiligen Anschlüsse sind in der Regel bereits in den Wohnungen vorhanden, sodass das Anschließen der Waschmaschine normalerweise kein Problem darstellt. Zumeist befinden sich die Anschlüsse entweder im Badezimmer oder, falls vorhanden, in der Waschküche. In einigen Fällen ist es sogar möglich, die Waschmaschine in der Küche, nahe der Spüle, anzubringen.

Tipp: Vor dem Anschließen empfiehlt es sich zudem, die Länge der mitgelieferten Schläuche auszumessen. Diese reicht manchmal nicht aus, sodass es notwendig sein kann, vorab längere Schläuche zu erstehen.

Der Aquastopp-Schlauch

Die meisten neuen Waschmaschinen sind mit einem Aquastopp-Schlauch ausgestattet. Ist dieser nicht bereits im Lieferumfang enthalten, empfiehlt es sich, einen solchen Schlauch nachträglich dazu zu kaufen. In dem Schlauch befindet sich ein Ventil, dass die Zufuhr des Wassers zur Waschmaschine abriegelt. Durch das Ventil wird vermieden, dass das Wasser unkontrolliert aus dem Wasserhahn fließt, wodurch eine Überflutung der Wohnung vermieden wird. Dazu kommt, dass der Aquastopp-Schlauch nicht wie ein einfacher Schlauch aus einer, sondern aus zwei Schutzhüllen besteht. Bildet sich also beispielsweise ein Riss in der inneren Schutzwand des Schlauchs beziehungsweise wird diese beschädigt, dann fließt das Wasser zwar heraus, wird aber von der zweiten Schutzhülle aufgehalten. Auf diese Weise bleibt das Wasser im Kreislauf-System der Waschmaschine und nicht in die Wohnung.

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Eine Waschmaschine: Den Ablaufschlauch richtig anschließen

Wie bereits oben erwähnt, gibt es mehrere Möglichkeiten, eine Waschmaschine anzuschließen:

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Möglichkeit Hinweise
Anschluss am Waschbecken Als Erstes wird Ablaufschlauch an der Waschmaschine befestigt. Bei dem Ablaufschlauch handelt es sich um den Schlauch, der nur mit einer Schlauchschelle ausgestattet ist. Normalerweise ist es jedoch nicht notwendig, den Ablaufschlauch direkt an ein vorhandenes Abflussrohr anzuschließen. In der Regel ist der Schlauch mit einer speziellen Plastik-Schlauchführung ausgestattet, die am Waschbecken befestigt werden kann. Die Führung ist wiederum mit einer Öse ausgestattet, die fest an der Wand verschraubt werden kann. Auf diese Weise ist der Schlauch fixiert und das Abwasser gelangt direkt in das Waschbecken.
Anschluss am Siphon Während der oben genannte Anschluss am Waschbecken heutzutage nur noch selten anzutreffen ist, ist der Anschluss am Siphon mittlerweile in vielen Wohnungen gang und gäbe. Der Siphon verfügt über eine gesonderte Rohrabzweigung, die für das Anschließen der Waschmaschine gedacht ist. Hierfür wird als Erstes die Verschlusskappe der „Abzweigung“ und als Zweites ganz einfach das Ende des Ablaufschlauchs darüber gestülpt. Sobald dies geschehen ist, wird das Ganze mithilfe einer Schelle fest fixiert. Wichtig hierbei ist, das die Abzweigung des Siphons eine Ausrichtung nach oben besitzt, sodass der Ablaufschlauch in einem Bogen zugeführt werden kann. Denn unten im Rohr des Siphons sammeln sich die Reste des Schmutzwassers. Aufgrund dessen sollte sich der Einlauf immer oberhalb des höchsten Stands des Schmutzwasserpegels befindet, andernfalls könnte das verschmutzte Wasser zurück in die Waschmaschine gelangen.
Gemeinsamer Anschluss von Waschmaschine und Spülmaschine Ist lediglich ein einziges Eckventil vorhanden und sollen dennoch beide Geräte an demselben Abzweig angeschlossen werden, schafft ein sogenanntes „2-Wege-Verteilstück“ Abhilfe. Das Verteilstück ist mit insgesamt zwei Abzweigen ausgestattet und wird ganz einfach auf dem Eckventil angebracht. So können Waschmaschine und Spülmaschine zusammen angeschlossen werden. Allerdings muss man hier unbedingt darauf achten, das beide Geräte nicht gleichzeitig laufen. Denn das kleine Rohrstück könnte die Wassermenge, die Spül- und Waschmaschine zusammen abpumpen nicht fassen.

Wie erfolgt der Anschluss des Zulaufs?

Der Zulaufschlauch kennzeichnet sich dadurch aus, dass er an seinen beiden Enden jeweils eine Muffe mit Schraubgewinde besitzt. Um den Schlauch richtig anzuschließen, ist es notwendig, das Schraubgewinde von eben dieser Muffe mit dem Maschinenhahn zu befestigen. Der Maschinenhahn ist normalerweise in jeder Wohnung vorhanden. In der Regel wird er entweder im Badezimmer oder auch in der Küche, unter dem Spülbecken, angebracht. Charakteristisch für den Maschinenhahn ist das Schraubgewinde, dass sich an seinem Ausfluss befindet und das extra für den Anschluss der Waschmaschine vorgesehen ist. Sollte ein Aquastopp-Schlauch vorhanden sein, wird dieser üblicherweise zwischen der Muffe und dem Wasserhahn befestigt. Das Gewinde muss unbedingt gerade sitzen und darf weder schräg noch verkantet sein, denn sonst besteht die Gefahr, dass es beschädigt und die Verbindung dadurch gegebenenfalls undicht wird. Jetzt muss nur noch der Stecker der Waschmaschine in eine Steckdose gesteckt werden und schon kann ein Probelauf gestartet werden.

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Probelauf: Der erste „Waschgang“ der neu angeschlossenen Waschmaschine 

Sobald die Waschmaschine angeschlossen wurde, kann sich auch schon in Betrieb genommen werden. Allerdings sollte der erste „Waschgang“ ohne Wäsche erfolgen. In der Regel empfehlen die Hersteller, hierfür eine geringe Menge an Waschmittel zu verwenden, sodass das Gerät von etwaigen Verschmutzungen und Gerüchen befreit wird. Zudem dient der Probelauf auch dazu, um festzustellen, ob die Waschmaschine einwandfrei funktioniert und um zu überprüfen, ob nirgends Wasser austritt.

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Tipp: Am besten wird die Waschmaschine erst nach dem Probelauf an die gewünschte Position gerückt. So gelangt man, falls notwendig, noch einfach und schnell an die jeweiligen Anschlüsse und Leitungen. Außerdem sollte eine Waschmaschine gerade stehen, damit sie ruhig und weitestgehend lautlos läuft.

Waschmaschine selbst anschließen oder vom Techniker erledigen lassen?

Bei einigen Händlern ist das fachmännische Anschließen der Waschmaschine bereits im Preis enthalten, sodass sich diese Frage überhaupt nicht stellt. Ist das bei der gekauften Waschmaschine jedoch nicht der Fall, dann muss deshalb nicht zwangsläufig ein Techniker gerufen werden. Der Anschluss einer handelsüblichen Waschmaschine ist normalerweise kein „Hexenwerk“, sodass es durchaus möglich ist, diese Tätigkeit selbst durchzuführen. Wer sich hier jedoch nicht sicher ist oder es beispielsweise Probleme mit den Anschlüssen gibt, der sollte auf einen Techniker zurückgreifen.

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Waschmaschine vom Techniker anschließen lassen: Vor- und Nachteile

  • schnell erledigt
  • Techniker verfügt über benötigtes Zubehör/kann es bestellen
  • hilft bei Problemen
  • höhere Kosten
  • eventuell muss auf einen Termin gewartet werden

Bildnachweise: LIGHTFIELD STUDIOS / Fotolia.com, Amazon/ Bauknecht

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